Synesthesia
Der Vault als interaktiver 3D-WebGL-Graph — Zusammenhänge sichtbar statt suchbar.
live öffentlichMeine Notizen liegen als Markdown-Pages in einem privaten Vault. Ich wollte sie für KI-Agenten nutzbar machen, ohne dafür alles zu veröffentlichen. Living-Vault löst das mit einer semantischen Engine, also einem Index, der Pages, Verlinkungen und Bedeutungsähnlichkeiten zusammenführt. Auf dieser Engine sitzen drei Anwendungen: ein 3D-Wissensgraph, ein Gespräch, in dem die eigenen Notizen als Gesprächspartner auftreten, und ein Portfolio-Sync, der kuratierte Pages nach außen geben soll; er ist umgesetzt, hat aber noch keine öffentliche Fläche. Öffentlich wird dabei nur, was ausdrücklich auf einer Allowlist steht.
Für die Rolle: Diese Arbeitsprobe zeigt, wie ich Wissensmanagement, semantische Suche mit und -Personas zu einem System verbinde. Gebaut ist das als eine Library mit dünnen Apps und zwei -Servern (MCP = Model Context Protocol, die Tool-Schnittstelle für Agenten).
Zuletzt aktualisiert: · ein Projekt von Dominic Meiser
Zusammenhänge zwischen Pages sehen, nicht nur einzelne Treffer suchen.
Alte Notizen ansprechen, statt sie nur wiederzufinden.
Kuratierte Ausschnitte teilen, ohne den ganzen Privat-Vault offenzulegen.
Wissensarbeit liegt in vielen Markdown-Pages, Memos, Synthesen und Wikilinks. Auffindbar ist das, aber nicht wirklich befragbar oder präsentierbar.
Living-Vault legt eine Verstehensschicht darüber: Pages, Wikilinks, Frontmatter, Git-History, Embeddings, Personas und Privacy-Metadaten landen in einer SQLite-basierten Engine.
Aus dem passiven Archiv wird ein aktives System, das drei konkrete Probleme angeht. Es zeigt Zusammenhänge statt nur Treffer, es lässt alte Notizen ansprechen, und es veröffentlicht kuratierte Ausschnitte, ohne den ganzen Privat-Vault offenzulegen.
Die gleiche Engine trägt drei Konsumenten. Synesthesia rendert den Vault als 3D-Graph, Séance lässt Pages als Gesprächspartner auftreten, und der Portfolio-Sync schiebt nur Allowlist-Pages nach außen. Einmal mechanisch, einmal als Gespräch, einmal kuratiert.
Reader, Graph, Embeddings, Privacy-Filter, Git-History, Decay & Persona-Extraktion über einem SQLite-Index.
Der Vault als interaktiver 3D-WebGL-Graph — Zusammenhänge sichtbar statt suchbar.
live öffentlichAusgewählte Pages treten als Gesprächspartner auf — Single-Page oder Roundtable.
live · /werkstatt/wissensgraph/Nur Allowlist-Pages mit Freshness-Badges fließen in öffentliche Sites.
umgesetzt · ohne öffentliche FlächeDieselbe Indexschicht, mehrere Konsumenten — kein Tool dupliziert die Logik.
Im Kern steht eine Python-Library über einem SQLite-Index. Darauf sitzen bewusst dünne Apps und zwei MCP-Server, die dieselbe Engine sprechen; kein Tool dupliziert die Logik.
Direkter Zugriff auf Index, Suche und Graph der Engine.
Pages als Personas beschwören, sprechen lassen und Einsichten festhalten.
Dieselbe Indexschicht, mehrere Konsumenten; kein Tool dupliziert die Engine-Logik.
Synesthesia macht Zusammenhänge sichtbar statt suchbar: Pages werden zu Knoten, Wikilinks zu Kanten, Cluster zu räumlichen Nachbarschaften. Die Engine ist vault-agnostisch.
Labels rein synthetisch · keine echten Vault-Inhalte · Andeutung, kein WebGL-Graph
Im Public-Build durchläuft der Graph denselben Privacy-Filter wie alles andere; Kanten existieren nur zwischen erlaubten Knoten.
Die Engine ist vault-agnostisch: Ein Proof-of-Concept lief ohne eine einzige Code-Änderung gegen einen fremden Vault mit 193 Pages und 840 Kanten.
Die Andeutung links nutzt rein synthetische Labels, kein echter Vault-Inhalt.
Die echten 3D-Vault-Exporte bleiben intern, weil sie Pfade und Notiztitel enthalten. Öffentlich reicht eine abstrahierte Karte: viele Quellen, sichtbare Cluster, klare Filter.

Die stärkste Eigenschaft ist nicht, dass der Vault angezeigt wird, sondern dass fast nichts angezeigt wird. Der Privacy-Filter wirkt auf jeder Ebene gleich: bei Page-Inhalten, beim Portfolio-Sync und sogar im Graph.
Public-Builds entstehen ausschließlich aus einer expliziten Allowlist kuratierter Pages. Ohne Allowlist-Eintrag bleibt eine Page privat.
Im Public-Graph überleben Kanten nur zwischen erlaubten Knoten; eine erlaubte Page leakt nichts über eine private Nachbar-Page.
Page-Inhalte, Portfolio-Sync und Graph laufen durch denselben Privacy-Filter. Keine Konsumenten-eigene Privacy-Logik, die abweichen könnte.
Der Public-Build ist ein separater, expliziter Schritt mit Leak-Sweep, nie ein Live-Spiegel des Privat-Vaults. Was privat bleibt, verlässt die lokale Maschine nicht.
Jetzt prüfbar
Hier zeige ich, wie ich Wissens-Architektur baue, geprüft an einem abgeschlossenen Lab-Projekt mit öffentlichen, kuratierten Oberflächen.
Die Wissensschicht der Werkstatt: Sie macht einen lokalen Vault zur kuratierten, filterbaren und öffentlich entschärften Projektoberfläche.
Übertragbar sind das Veröffentlichen per Allowlist, das Erzeugen von Dossiers, die Orientierung im Graph und eine gezielte Ausleitung von Inhalten, die Privatsphäre von Anfang an mitdenkt.
Öffentlicher 3D-Graph, Wissensgraph-Chat, dokumentierte Architektur und die explizite Allowlist-Logik.
Repository, Rohnotizen, private Pfade und operative Konfiguration bleiben privat; keine automatische Veröffentlichung ungeprüfter Wissensbestände.
Living-Vault ist als Lab-Arbeit im Kern abgeschlossen; die Séance ist seitdem deutlich weitergewachsen. Der 3D-Graph läuft öffentlich, und die Séance hat einen eigenen öffentlichen Gesprächsraum auf dieser Website. Repository, Vault-Inhalte und operative Konfiguration bleiben privat.
Stand Projektabschluss (2026-06)Quelle living-vault CHANGELOGScope kompetenz-wiki als vault-agnostischer PoC
Beim Projektabschluss waren 272 Tests grün, die Master-Plan-Phasen 0 bis 14 fertig. Seitdem ist die in sechs eigenständigen Schritten weitergewachsen: Sie schlägt inzwischen selbst passende Gesprächspartner vor, moderiert Runden automatisch, zeigt zu jeder Antwort ihre Belegspur und lässt einen Gesprächsverlauf als Zeitleiste der Positionen nachlesen. Ausprobieren lässt sich das öffentlich im Wissensgraph-Chat (Séance). Offen bleiben inkrementelle Punkte: ein Live-Durchlauf der neuen Gesprächsmodi, weitere Graph-Varianten, ein Wiki-Export der Séance-Einsichten. Das Quell-Repository bleibt privat; ein technischer Walkthrough ist auf Anfrage möglich. Öffentlich prüfbar bleiben der kuratierte 3D-Graph und der Wissensgraph-Chat. Private Vault-Inhalte und operative Konfiguration verlassen den geschützten Arbeitsbereich nicht.
Die Engine, der Graph, die Personas oder das Privacy-Modell: Wenn dich ein Mechanismus interessiert, schreib mir. Den öffentlichen Graph kannst du dir jederzeit ansehen, ein Walkthrough der Engine ist auf Anfrage möglich.
Wer das baut und welche Aufgaben ich suche: